Todesfall

minimieren

Abschied nehmen zu müssen von einem lieben Menschen ist nie leicht und nebensächlich. Dem möchten die kirchlichen Begräbnisriten Ausdruck geben. Sie sind  von Grund aus geprägt vom Glauben an eine Auferstehung in die Welt Gottes hinein.

Darauf sollte sich jede/r vorbereiten und in der Zeit schwerer Krankheit das Sakrament der Krankensalbung erbeten (lassen).
Es nimmt die Aussage Jesu (durch den Apostel Jakobus) ernst, uns in diesen schweren Stunden seelisch zu stärken.  

Mit dem Sterben kommt die Befreiung aus dem materiellen Körper, der zu unserer Erde gehört. Um die nur mehr geistige Daseinsform zu erlangen, mit der wir in der Welt Gottes leben können, braucht es den Abschied aus dieser vergänglichen Welt.

Was aber geht wohl in diesem Menschen vor, wenn er sich von uns löst? Wir wissen wenig davon, wohl aber, dass es ein Prozess ist, bei dem sich das Gehör als letztes ausschaltet.
Daher ist das gemeinsame Gebet eine sehr hilfreiche Begleitung. 

Wenn Sie so ein Abschied trifft, rufen Sie zuerst den Amtsarzt, der den Tod des lieben Menschen offiziell feststellt. Dann wird die Bestattung verständigt. Diese wird mit ihnen den Pfarrer oder Diakon wegen des Datums für das kirchliche Begräbnis kontaktieren.

Sie sollten sich dann mit dem Geistlichen treffen, um den Lebenslauf des Verstorbenen und die Wünsche für den Begräbnisgottesdienst abzusprechen.

Dieser läuft  üblicherweise in der Pfarre Schwarzach wie folgt ab:

1)

Abholung des Verstorbenen mit Gebet vor der Aussegnungshalle am Friedhof

2)
Gottesdienst in der Kirche mit Musik, Bibeltexten und Fürbitten. Sie können zwischen Wortgottesfeier und Eucharistie (=Messe mit Kommunion) wählen.

3)

Verabschiedung (=“Libera“) und Gang zum Friedhof bzw. zur Aussegnungshalle.

4)

Begräbnis bzw. Abschiedsritual bei Einäscherung.
 

Siehe auch:

Information der Erzdiözese Salzburg zum Todesfall